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Selbstmord-Kommandos in BagdadAngesichts einer drohenden US-Invasion sind Anfang März 2003 24 Freiwillige für irakische Selbstmord-Kommandos durch Bagdad marschiert. Im Falle eines Irak-Krieges sollen sie zum Einsatz kommen.
In der irakischen Hauptstadt Bagdad sind rund 3000 bewaffnete Polizisten, Milizionäre, Feuerwehrleute und Soldaten der Sondertruppen des Innenministeriums aufmarschiert – darunter 24 Freiwillige für Selbstmord-Einsätze. Die in weiße Beduinengewänder gehüllten und bis auf Augenschlitze vermummten Miliz-Kämpfer bekundeten ihre Bereitschaft zu sterben. Die Selbstmord-Kandidaten bewegten sich hinter einem Marsch mehrerer tausend bewaffneter Polizisten durch die Palästina-Straße, einer Hauptverkehrsader im Norden Bagdads. Die Parade wurde von Innenminister Machmud Siab el Achmad abgenommen. An ihm zogen auch rund 100 Kleinlastwagen vorbei, darunter einige mit montierten Maschinengewehren und Luftabwehrgeschützen. Unter den Marschierenden war auch eine Kompanie der für ihre Brutalität gefürchteten «Fedajin Saddam». Am Ende der Parade legten die Bewaffneten einen Treueschwur auf Saddam Hussein und die Republik Irak ab. An die USA gerichtet sagte Achmad: «Wir haben uns gegenüber dem Präsidenten verpflichtet, als Märtyrer zu sterben und den irakischen Boden in einen Friedhof für die Invasoren zu verwandeln.» Mehr zum Thema Selbstmord: |
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